DL-909 MIDI INTERFACE
(MIDI INTERFACE - Trigger & Velocity)

Das DL-909 MIDI-Interface verfügt über 11 Trigger- und 10 Steuer-spannungsausgänge. Die Schaltung der Treiberstufen wurde von der TR-909 übernommen, die Ansteuerung erfolgt hier durch einen AVR-Prozessor.

Midikanal, Impulslänge & Notenoffset können einfach mit SYSEX-File geändert werden.


Fertig aufgebauter Prototyp des DL909 MIDI TRIGGER Moduls

Zu diesem Modul gibt es eine komplette Dokumentation, die weitere Information enthält. Das MIDI Interface kann auch "Stand-Alone" betrieben werden, nur eine Spannungsversorgung ist noch nötig. Andere Trommelmodule wollen ja auch getriggert werden! ;-)

Die Anschlüsse:

Auf der Frontplatte gibt es zwei Buchsen, MIDI-IN und MIDI-THRU.

Die erforderlichen Versorgungsspannungen erhält das Modul Über den Bus. Über den 31poligen DL-909 SYNTHBUS steuert das MIDI-Interface alle Trommelmodule an, und setzt die Anschlagsstärke.

Die Schaltung:

Dieser erste Schaltungsteil besteht im wesentlichen aus 12 CMOS D-TYPE FLIP-FLOPs. Alle Bausteine sind an einen gemeinsamen Datenbus angeschlossen. Das Ansteuern der einzelnen Bausteine erfolgt über separate CLK-Eingänge. Bei der steigenden Flanke werden die Daten an die Ausgänge durchgeschaltet.

Die 11 Triggersignale werden von U10 und U11 erzeugt. Die übrigen FLIP-FLOPS arbeiten zusammen mit einem Widerstandsarray als Digital-Analog-Wandler. Es steht also 10 Regelspannungen zur Steuerung der Anschlagsstärke zur Verfügung.


Triggerimpuls 960uS > ms

Die Trigger und Velocity Signale sind direkt mit dem Synthesizerbus verbunden. Die Ansteuerung durch den Prozessor (Seite 2) erfolgt über einen Datenbus (6Bit) und 12 CLK-Leitungen.

Der Prozessorteil besteht im wesentlichen aus einem AVR Prozessor. Der MIDI-Anschluß ist klassisch mit Optokopler aufgebaut. Ein MIDI-THRU Buchse kann mittels zweier 74HC00 bufferstufen angeschlossen werden. Weitere zwei Buffer sind zur Ansteuerung einer MIDI-LED vorgesehen. Eine Status-LED ist auch vorgesehen.
Zur Programmierung ist eine ISP anschluß vorhanden.

Bedienung:

Es gibt kein Bedienelement! Die Bedienung erfolgt über einen SYSEX-Befehl.

Beispiel : F0 73 10 00 09 05 30 F7

Der Kanal ist voreingestellt auf Kanal 10(09)(Wertebreich 00-0F).
Die Pulsbreite ist voreingestellt auf 05 (Wertebreich 05-32).
Der Noten-Offset ist voreingestelt auf 30 (Wertebreich 0-50).

Die Software ist noch in der Entwicklung!!!!

Die Unterlagen:

Schaltplan: Der Schaltplan des MIDI Interfaces ist auf zwei Seiten untergebracht. Die erste Seite enthällt die Treiberstufen und die AD-Wandler. Der zweite Schaltplan der Prozessor.

Platinenlayout: Da es sich um eine einseitige Platine handelt ist das Layout auf wenig Drahtbrücken optimiert. Die Platinenlayouts haben einen Maßstab von 1:1 und sind NICHT Spiegelverkehr gedruckt.

Bestückplan: Den Bestückplan gibt es zweimal. Ein Bestückplan zeigt die Bauteilnummern, der andere nur die Bauteilwerte. Sehr hilfreich beim Aufbau und der Fehlersuche.

Stückliste: In der Stückliste sind alle Bauteile enthalten.

Es gibt eine komplette Dokumentation mit Schaltplan, Bestückplan, Platinenlayout & Stückliste zu diesem Modul.

Software: DL-909-MIDI (HEX-FILE) download V1.00

Eine Übersicht über alle Dokumente (Schaltplan, Bestückplan, Platinenlayout & Stückliste) zum DL-909 Drumsynthesizer gibt es hier.

Es gibt eine umfangreiche Fotosammlung zum DL909 Drumsynthesizer! Alle Bilder sind in hoher Auflösung! Eine Übersicht gibt es hier!

Viel Spaß beim Nachbau!


Z
urück zur MUSIKSYNTHESIZER.DE Startseite !

ALLE INFORMATIONEN SIND NUR ZU LEHR-/LERNZWECKEN ZU VERWENDEN!
WARENZEICHNEN UND PATENTE GEHÖREN DEM JEWEILIGEM INHABER!
KEINE HAFTUNG FÜR FEHLERHAFTE ANGABEN UND DEREN AUSWIRKUNGEN!

Artikel, Layout & Fotos Copyright © 2001-2011 Dirk Lindhof
Disclaimer / Haftungsausschluss