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Achtung!!! Der VCO1 :
Das klangliches "Rohmaterial" wird bei analogen Synthesizern mit einem spannungsgesteuerten Oszillator (engl. voltage controlled oscillator = VCO) erzeugt. Ein VCO kann in der Regel verschiedene Kurvenformen liefern. Die Standard-Kurvenformen sind Rechteck, Sägezahn, Dreieck und Sinus. Die verschiedenen Wellenformen unterscheiden sich im Oberton-Spektrum, d.h. in den enthaltenen harmonischen Obertönen. Als harmonisch wird ein Oberton bezeichnet, wenn er ein ganzzahliges Vielfaches (2, 3, 4...) des Grundtones ist. Die Sägezahnwelle enthält alle harmonischen Obertöne mit nach oben abnehmender Amplitude. Die Kurvenformen Dreieck und Sinus haben nur eine sehr schwach ausgeprägte Obertonstruktur (Dreieck) bzw. besitzen überhaupt keine Obertöne (Sinus). Deshalb arbeiten die zwei VCOs im AVATAR nur mit Sägezahn- und Pulswellenoszillatoren, denn der Obertongehalt des Ausgangsmaterials ist entscheidend für die Möglichkeiten der Klangformung mit dem nachfolgenden spannungsgesteuerten Filter (VCF). Bei der sogenannten subtraktiven Klangsynthese mit dem VCF (s.u.) können ja nur bereits vorhandene Obertöne ausgefiltert oder verstärkt werden. Der AVATAR verfügt über zwei VCOs. Alternativ kann beim AVATAR auch über den Input ein externes AUDIO-Signal (z.B. vom Sampler oder Digitalsynthesizer,.) als Klangquelle dienen. Auf die anderen gebräuchlichen VCO-Kurvenformen wurde beim AVATAR aus den oben genannten Gründen verzichtet. TIP: Beim AVATAR kann aber der VCF als Sinusoszillator betrieben werden. Die Bedienung des VCOs erfolgt über drei Drehregler und einem Kippschalter. Mit SEMITONE kann die VCO-Tonhöhe über mehrere Oktaven verändert werden. Der FINETUNE Regler ist zur Stimmung des VCOs, und verändert die Tonhöhe nur innerhalb der Oktave. Die Auswahl der Wellenform erfolg über die den WAVEFORM Kippschalter. In der Schalterstellung Pulswelle kann über den PW-Regler das Puls-/Pausenverhältnis der Pulswelle eingestellt werden.
Achtung!!! ALLE INFORMATIONEN SIND NUR ZU LEHR-/LERNZWECKEN
ZU VERWENDEN! |