Kleine Einführung in die KlangsyntheseAuch wenn sie sich für Definitionen, Physik und "trockene" Theorie nicht interessieren, sollten sie dieses Kapitel doch mit der entsprechen Sorgfalt Studien, denn es enthält das komplette Hintergrundwissen was zum weiten Verständnis sehr wichtig ist. Wer sich mit dem Umgang von Analogen Synths sicher fühlt kann dieses Kapitel jedoch auch überspringen Physikalische Grundlagen der Klangsynthese : Ein Ton ist die hörbare Frequenz einer harmonischen Schwingung. Das heißt, es handelt sich nur um eine einzige Frequenz. Ein Klang besteht aus einer Summe von mindestens zwei hörbaren, unterschiedlichen harmonischen Schwingungen. Das heißt, das Spektrum eines Klanges besteht aus einer Summe von Frequenzen. Die Frequenz mit der größten Amplitude bestimmt die Tonhöhe des Klanges. Die Anteile der restlichen Frequenzen nennt man Oberwellen, sie bestimmen die Klangfarbe. Die Lautstärke von einem Klang oder einem Ton wird primär durch die Amplitude der Schwingung bestimmt. Die Klangcharakteristik besteht primär aus drei wesentlichen Parametern: Zeitlicher Verlauf der Amplitude (entspricht der Lautstärke des Klanges) Die Frequenz des Grundtones (entspricht der Tonhöhe) und die Beschaffenheit des Spektrum(entspricht dem Klangfarbe). Unser Gehör nimmt die Klangfarbe durch die Anzahl, Verteilung und Amplitudenverhältnisse der in einem Klang enthaltenen Obertöne war. Der zeitliche Verlauf von einer oder mehreren Amplituden kann sich dabei verändern. Dieser Effekt ist bei dem Anschlagen einer Klaviertastatur gut zu hören, der Klang wird nicht nur leiser, sondern es nimmt auch mit der Zeit der Anteil der Obertöne stetig ab, was zu einem dumpfen ausklingen des Klanges führt. Der Verlauf der Amplitude nennt man Hüllkurve. Die Geschichte der KlangsyntheseSeit dem der Mensch Musik macht, war er auf der Suche
nach musikalisch verwendbaren Klängen. Die Musik wurden seit tausenden
von Jahren auf mechanische Instrumenten gemacht. Durch die Entdeckung
der Elektrizität entstand eine neuartige Form der Klangerzeugung, die
einen Bau von Instrumenten nach sich zog. Mitte der 60er Jahre wurde
der Synthesizer in seiner heutigen Form bereits in seinen wesentlichen
Zügen durch Moog und Buchla realisiert. Bis zur Entwicklung des Minimoogs
durch die Firma Moog, waren alle Synthesizer modulare Systeme. Bis heute
dienten Modularsysteme den großen Firmen als Entwicklungsplattformen
für Synthesizer. Als die drei Basismodule der Klangsynthese können der Oszillator, das Filter und der Verstärker gelten. Der analoge Oszillator beruht auf dem Prinzip des elektronischen Schwingkreises. Bei der klassischen analogen Synthese produziert der Oszillator die obertonreichen Grundwellenformen Rechteck, Sägezahn und Dreieck, die sich durch die Anzahl und die Art der Obertöne unterscheiden. Das Filter arbeitet nach dem Prinzip der RC-Glieder. Durch Verschaltung von RC-Gliedern ist es möglich ein Filter als Lowpass, Highpass, Bandpass oder Bandsperre zu realisieren. Das Filter beeinflußt den vom Oszillator produzierten Ton in seinem Frequenzspektrum. Die gebräuchlichste Form des Filters ist der Lowpass. Der Verstärker in der modularen analogen Synthese beeinflußt den vom Oszillator produzierten Ton in seiner Amplitude. In der Praxis liegt der Verstärkungsfaktor des Verstärkers meist zwischen 0 & 1. Zur Ansteuerung von Filter (VCF) und Verstärker (VCA) wird ein (oder zwei) Hüllkurvengenerator(en) eingesetzt. Prinzip der subtraktiven KlangsyntheseDie subtraktive Klangsynthse basiert auf dem Prinzip, daß von einem Ausgangssignal Oberwellen subtrahiert werden, dabei entsteht ein Klang mit einem neuen Spektrum, also ein ganz neuer Klang. Als Ausgangssignal wird meistens ein Sägezahn verwendet, da ein Sägezahn gerade und ungerade Obertöne aufweist. Realisiert wird die Subtraktion durch einen Filtern. Die Zusammenhänge der subtraktiven Klangsynthese erkannte Bob Moog und baute ein Instrument, den Synthesizer. Die Steuerung des Instruments
Die Kombination zu einen Instrument
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