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Achtung!!! VCODrehen Sie an dem SEMITUNE-Regler von VCO1, so werden
Sie feststellen, dass sich die Tonhöhe des AVATAR ändert. Mit diesem
Regler stellen Sie den AVATAR auf die korrekte Tonhöhe ein, so daß er
in der Stimmung zu Ihren anderen Geräten paßt. Sie können auch eine
Feinstimmung mit dem FINETUNE-Regler vorgenommen werde. Die Tonhöhe
ändert sich hierbei nur minimal, ist aber genauer einzustellen. Jetzt sollten sie nur den VCO1 im Mixer aufdrehen, und zwischen den Wellenformen des VCO1 umschalten. Jetzt können Sie die unterschiedlichen Klangfarben der beiden Wellenformen hören. Unterschiedlichste Sounds können nur durch diese zwei Wellenformen erzeug werden. Wenn im VCO1 (oder auch VCO2) als Wellenform die Pulswelle verwendet wird, besteht noch die Möglichkeiten des Puls/-Pausenverhältnis zu ändern. Sie können hören, daß sich die Klangfarbe deutlich ändert. Eine Rechteckwelle mit 50 zu 50 Puls-/ Pausenverhältnis klingt "fetter" im Gegensatz zu Pulswellen mit nicht gleichem Verhältnis zwischen Puls und Pause, die eher "spitz" klingen. Wenn sie die Pulsweite jetzt Verändern sollten sie noch wissen, daß in Mittelstellung eine Rechteckwelle erzeugt wird mit gleichem Puls-/Pausenverhältnis. Drehen Sie jetzt den GLIDE-Regler langsam auf und Sie werden feststellen, dass auf einanderfolgende Töne gleitend ineinander übergehen. Die Gleitzeit ist um so länger, je weiter Sie den Regler aufdrehen. Alternativ zum VCO kann beim AVATAR ein externes Audio-Signal als Klangquelle dienen. Der Pegel des externen Signals muss extern richtig eingestellt werden. Der externe Pegel wird hierfür so eingestellt, daß die VCOs und das externe Audio-Signal der subjektive Lautstärke-Eindruck in etwa gleich bleibt. Klingt das Signal verzerrt, so muss der Pegel etwas zurückgenommen werden. Die Verwendung des externen Audio-Eingangs bietet sich z.B. an, wenn ein zu steril klingendes Sampler-Signal mit dem analogen Resonanzfilter des AVATAR aufgewertet oder mit einer zusätzlichen Filter- und/oder VCA-Hüllkurve versehen werden soll. Versuchsbeispiel : PulsweitenmodulationDie Rechteckschwingung ist nur ein Sonderfall der Pulswelle, die nur dann vorliegt wenn das Puls- /Pausenverhälltnis gleich groß ist. Liegt ein anderes Verhälltnis vor, spricht mann von Pulswellen. Die Obertonstruktur und auch die Klangfarbe der Pulswelle verändert sich also mit der Pulsweite. Der AVATAR gestattet die die kontinuierliche Pulswertenveränderung , die auch durch einen LFO moduliert werden kann. Ein heufig benutzter Effekt ist die Steuerung der Pulsweite durch einen langsam schwingenden LFO (1-2Hz- Dreieck). Dieser Effekt sollte unbedingt ausprobiert werden. Die entstehen Effekte sind dem Phasingeffekt sehr ähnlich. Die ursprünglich starre der VCO Pulswelle wird entschieden lebendiger und die pumpende Bewegung der Pulsweite ist auf dem Oszilloskop und beim hören eine beeindruckener Effekt. Achtung!!! ALLE INFORMATIONEN SIND NUR ZU LEHR-/LERNZWECKEN
ZU VERWENDEN! |