Zum
einen ist ein externer "REPEAT"-Eingang vorhanden, der es ermöglicht
die Hüllkurve im Takt einen LFOs periodisch zu starten. Zum anderen
ist eine Verzögerungseinheit in dieses Modul integriert. Dieses ermöglicht
es, ein Gatesignal verzögert (10ms bis 5s) weiterzuleiten, und so die getriggerten
Elemente, z.B. ADSR-Hüllkurven, später zu starten. Dadurch wird eine
gestaffelte Auslösung der verschiedenen Hüllkurvengeneratoren entstehen.
Die
Schaltung der Delayeinheit ist dem ADSR Hüllkurvengenerator recht ähnlich.
Über den EXT.GATE-Eingang können beliebige Gatesignale (0-5Volt)
von z.B. einem Sequencer angeschlossen werden. Der REPEAT-Eingang dient
ausschließlich zur Wiederholung der ADSR-Funktion im Takt der LFO-Frequenz
mit einer Steuerspannung von -2,5V bis +2,5V .
Die
Gate-Verzögerung bietet viele Anwendungsmöglichkeiten, z.B. Choreffekte,
Repeat-Percussion und Mandolinen-Effekten.
Das
Modul:
Dieses
Modul hat einer recht komplexen Schaltungsaufbau und auch eine relativ hohe Bestückdichte.
Die Platine und auch die Schaltung wurde 1:1 aus dem FormantPro
übernommen. Hier wurde jedoch die Platine etwas verkleinert! Das bestehende
Bus-Anschluß-System aus dem Formant wurde übernommen und wird mittels
eines Adapters mit dem internen Bus verbunden.
Zu der Platine wurde
eine Aluminium Frontplatte in 19" Modulbauweise entworfen. Die verwendeten
Buchsen sind 4mm "Bananen"-Buchsen mit farblicher Codierung der Verwendung.
Spezialbauteile:
Spezialbauteile
wurden hier nicht verwendet! Lediglich einfache OpAmps vom Typ 741
wurden eingesetzt. Ein Modul ist mit dem 741 im Metallgehäuse ausgestattet.
Hat eine ähnliche Funktion, die Schaltung ist anders Aufgebaut und die
Möglichkeiten sind umfangreicher.
Source:
Dieses
Modul stammt aus dem Buch Formant_Music_Synthesiser
- Erweiterungen von M.F.P. Aigner, das im Elektor Verlag erschienen
ist. Diese Schaltungen wurde aber auch in dem Elektor-Magazin veröffentlich.
Also eine sehr weit verbreitete Schaltung, die schon etwas älter ist, aber
super funktioniert. Die hier gezeigten Module verwenden auch das original (aber
etwas gekürzte) Platinenlayout. Es muß eine Adapterplatine
zum Synthesizerbus verwendet werden.